6 Tore in 2 Spielen reichen nur zu einem Punkt

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Nicht gerade vom Glück verfolgt ist derzeit die Kampfmannschaft des UFC. Wurden die 4 vorangegangenen Spiele im Gang mit Niederlagen beendet, so wurden bereits beim Auswärtsspiel in St. Oswald die Bemühungen der Slach-Truppe nicht belohnt. Mit 5 erzielten Treffern nur 4 : 4 zu spielen, das ist mehr als bitter, das noch dazu in Unterzahl.

Diesmal war der Tabellenführer aus Vorderweißenbach zu Gast. Eferding zeigt von Beginn an keinen Respekt vorm Gegner und fightet auf Augenhöhe mit. Die erste Großchance bleibt aber den Mühlviertlern vorbehalten. Eferding agierte diesmal nicht wie das Kaninchen vor der Schlange und schlug zurück.

Julian Peherstorfer zieht auf der linken Seite Richtung Gästetor - zögert einen Tick zu lange – sein Geschoss geht noch an die Außenstange. Eferding knallt dann in Folge einen  Freistoß an die Querlatte (ohne Chance für den Tormann) – weiter 0 : 0.

Dann ein starker Auftritt von Miskovicz – er nimmt volles Risiko und donnert das Leder aus spitzem Winkel über den Torwart ins Kreuzeck – Marke: Tor des Monats.

Nach unzähligen Fehl- oder Nichtpfiffen (speziell bei Foulvergehen war der Schiri beiderseits nie Herr der Lage) entschied er zögerlich auf Penalty für Eferding. Dominic Hanisch verwertet eiskalt zur 2 : 0 Pausenführung.

Dann kurz vor der Pause der erste Schock für Eferding. Philipp Oberlaber bleibt nach einem heftigen unabsichtlichen Zusammenstoß schwer k.o liegen und muss nach notärztlicher Versorgung ins Krankenhaus eingeliefert werden, von wo zu späterem Zeitpunkt die positive Rückmeldung kam, dass keine böse Verletzung vor liegt – Philipp auf diesem Wege baldige Genesung.

Nach Seitenwechsel war dann der UFC nicht mehr so präsent wie in Halbzeit eins. Der Gegner übernahm mit Fortdauer des Spiels wieder mehr das Kommando, ohne vorerst zwingend zu werden.

Die Trendwende leitet dann der auf beiden Seiten grottenschlecht pfeifende Schiri Huskic ein (speziell beim Erkennen von Foulvergehen hatte er heute massive Defizite) Nach einer Attacke von Joszef, bei der er sichtlich vor dem Gegner am Ball war gab der Unparteiische Penalty. Was wohl da Schiri-Beobachterin Michaela Kaar  (die übrigens mit allen Vorderweißenbachern aufgrund Ihres Wohnsitzes auf du und du ist – auch bei dieser Besetzung des Beobachters hat man nicht unbedingt ein glückliches Händchen bewiesen) in ihr Notizbüchlein gemalt hat, wäre interessant. Eine Empfehlung, ein Spiel in höheren Klassen zu leiten, hätte ein neutraler Beobachter keinesfalls abgeben können.

Josef Prihoda lässt sich solche Geschenke nicht entgehen  - dankend verkürzt er  auf 1 : 2 .

Und als ob das noch alles nicht genug an diesem Tag gewesen wäre. Eferding produziert nur 3 Minuten später einen fatalen Rückpass, die Kugel verspringt sich vor dem zum Abschlag bereiten Torhüter und kullert zum schmeichelhaften Ausgleich ins leere Gehäuse.

Vorderweißenbach plötzlich hell wach. Die Gäste tragen 5 Minuten vor Ende einen schön gespielten  Konter vor, die Hereingabe verwertet Dominik Lehner zum 3 : 2 für die Gäste.


Eferding fightet zurück – bekommt noch einen Freistoß, der neben der Mauer aufs Tor fliegt und seinen Meister mit einem unglaublichen Reflex  in Person von Michael Birngruber findet.

Dann ist Schluss in der Maier & Stelzer Arena – der UFC verlässt nach einer vor allem in der ersten Hälfte toll gespielten Partie das Spielfeld als unglücklicher Verlierer.

Trotz dieser neuerlichen Niederlage gilt es die positiven Erkenntnisse aus diesem Match mit zu nehmen - es fehlt nicht viel und auch der UFC wird wieder Siege feiern können.

 

Toll unterwegs in den letzten Partien unsere Ladies:

Fazit: 6 Punkte aus den letzten beiden Spielen. Zuerst wurde Neuhofen/Krems auf eigener Anlage mit 1 : 0 besiegt  und im darauf folgenden Auswärtsmatch fertigen die UFC-Ladies die Damen aus Ternberg mit 4 : 0 ab.

Tolle Performance der Perndorfer-Mädels  - weiter so